Eliott – Skunk

Eliott ist mit all seinen Geschwistern  zu uns gekommen. Doch eins unterschied ihn von allen anderen: Er war nur halb so groß, sehr still und hatte nur drei Beine.

Bei allen seinen Stinktier-Geschwistern konnte ein guter gesundheitlicher Zustand festgestellt werden, so dass sie nach wenigen Tagen gesund und munter wieder freigelassen werden konnten. Doch bei Eliott war klar, dass seine Behinderung, aber vor allem seine Friedfertigkeit, ihm das Leben in der Wildnis erschweren, gar unmöglich machen würden. Wir gehen davon aus, dass seine kleine Größe und die Unterernährung darauf zurückzuführen ist, dass seine Mutter ihn übersehen hat. Er war sehr still im Vergleich zu seinen Geschwistern und so war es ihm unmöglich die Aufmerksamkeit der Mutter auf sich zu ziehen.
Zu uns Menschen war er sehr zutraulich, verschmust und wuchs hier allen schnell ans Herz. Da sein Zustand sich wochenlang nicht verbesserte und er einfach nicht wuchs, wurde schnell der Entschluss gefasst: Der Kleine bleibt hier bei uns.
Täglich gehen wir nun mit ihm spazieren, kuscheln und spielen mit ihm. Und das mit dem Spielen ist für uns gar nicht ungefährlich: Stinktiere spielen untereinander indem sie antäuschen zu sprühen! Sie stampfen auf, Kratzen auf dem Boden und strecken ihren Po hoch. Bis jetzt hat er nie wirklich gesprüht – hoffentlich bleibt dies so bis aus rechtlichen Gründen seine Geruchsblase entfernt wird. Dann kann auch er Carol begleiten und zeigen, wie süß Stinktiere sind und dass man keine Angst vor ihn haben muss.

Auch wenn er erst seit Kurzem hier ist, ist er aus dem MRWC nicht mehr wegzudenken. Er bringt uns zum Schmunzeln und trotz seines leichten Geruchs, der irgendwie stets um ihn herum weht, kann man nicht anders, als ihn zu knuddeln!

Advertisements