Banff, Sulphur Mountain, Lake Minnewanka & Muskelkater

Blick auf Banff, Foto: ©Denise Ott

Nicht nur eine einzigartige Tierwelt ist in Kanada vorzufinden – auch eine einzigartige Landschaft! Drei meiner zwölf freien Tage habe ich gerade mit einer anderen Freiweilligen in Banff verbracht. Es ist eine sehr kleine und sehr schöne Stadt, welche den Zugang zum „Banff National Park“ ermöglicht.

Den ersten Tag haben wir mit unserer Anreise und einem Bummel durch die Stadt verbracht. Auf der „Banff Avenue“  – die ausnahmsweise  nicht wie alle anderen Straßen nach einem Tier benannt ist – kann man sehr gut Andenken kaufen und Essen gehen. Beides haben wir natürlich sofort dort erledigt! Nachdem wir mit Souvenirs eingedeckt waren, haben wir im „Toque“ (übersetzt: „Mütze“, welche von den Kanadiern das ganze Jahr über, bei jedem Wetter getragen wird) einem Kanadischen Pub zu Abend gegessen. Den Abend haben wir mit einem Spaziergang über die Hauptstraße zurück zu unserem Hostel ausklingen lassen.

Unseren zweiten Tag haben wir nicht ganz so entspannt angehen lassen. Im Gegenteil: Wir sind den „Sulphur Mountain“ hoch gewandert anstatt die Gondel zu nehmen – wir wollten natürlich Natur und Tiere sehen. Doch was wir erst erfahren haben, als wir auf dem Weg waren: Es dauert bis zu drei Stunden den 5,5 Kilometer langen und sehr, sehr steilen Wanderweg ohne irgendwelche ebene Strecken zu erklimmen. Doch wir haben nicht aufgegeben und der harte Weg, die ganze Anstrengung und all der Schweiß haben sich definitiv gelohnt! Wir haben nicht nur unzählige Erdhörnchen, Murmeltiere und ein Reh gesehen, sondern auch diesen unglaublichen Blick auf das Gebirge gehabt:

All die Leute, welche sich für den bequemen Weg zu der 2.541 Meter hohen Spitze mit der Gondel entschieden haben, haben diese Aussicht verpasst und waren definitiv nicht so von Stolz erfüllt wie wir. Dafür gab es noch mal ganz auf der Spitze des Berges diese Aussicht:

An unserem dritten und letzten Tag haben wir das gute Wetter noch genutzt und sind an den „Lake Minnewanka“ gefahren. Unter dessen Wasseroberfläche befindet sich ein ganzes Dorf, das vor langer Zeit überflutet wurde. Wir wollten sportlich bleiben, dem Muskelkater von gestern entgegenwirken und haben uns für zwei Stunden ein Tretboot gemietet. Auch hier: Es hat sich definitiv wieder gelohnt ins Schwitzen zu kommen und so einzigartige Blicke aus der Mitte des Sees auf dieses Panorama zu bekommen:

Abschließend nochmal schnell durch die Stadt, den Wasserfall am Ortsrand angeschaut und schon ging unser Bus zurück nach Red Deer.

Der Banff National Park ist definitiv eines der schönsten Gebiete hier! Ich war teilweise sprachlos wie mächtig diese Gebirge hier sind und fasziniert von deren Anblick. Zwar erinnert die Stadt und die Gegend auch schnell an europäisches Gebirge und Bergdörfer, aber sie hat definitiv ihren eigenen Charme! Und an die Größe dieser Berge, kommen keine anderen in Europa so schnell heran. Und diese tierischen Wegbegleiter findet man in heimischen Gefilden wohl auch eher weniger:

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