Mein erstes Zwischenziel

Flug, Foto: ©Denise Ott

Nach fast 14 Stunden habe ich nun endlich mein erstes Zwischenziel erreicht: Das HI-Hostel in Edmonton, Alberta. Nicht nur ich, sondern auch mein leicht übergewichtiger Koffer, der nach langem Aussortieren und wieder Einsortieren von wichtigen und weniger wichtigen Dingen nun gestern zu gemacht werden konnte und das ohne zu explodieren, ist heil angekommen.

Fast pünktlich bin ich am Sonntagmorgen in Frankfurt um 9.20 Uhr nach Toronto gestartet.
Mein Highlight während des ersten Fluges war eindeutig der Streckenabschnitt, der über Grönland führte. Es mag zwar für viele nur Schnee und Eis sein, doch für mich waren diese Weiten, die man aus dem Flugzeug sehen konnte, unbeschreiblich und einmalig. Außerdem: Wie will man diesen Teil der Erde denn schon sehen, wenn nicht aus einem Flugzeugfenster? Nach Städten, Flughäfen, Hotels oder sonstigem Leben kann man im Süden dieser eisigen Welt lange suchen. Und wenn mir der Bordcomputer schon als Außentemperatur -50°C anzeigt, dann ist dieser Teil des Landes bestimmt kein geeigneter Urlaubsort. Doch der Rest ist bestimmt mal eine Reise wert.

 

 

Nach gut 7 Stunden landete ich das erste Mal  – in Toronto. Wir lagen gut in der Zeit und so schaffte ich es innerhalb einer Stunde durch den ganzen Flughafen und alle Sicherheitszonen. Dies wäre mir bestimmt nicht so gut gelungen ohne die Hilfe der Kanadier vor Ort. So bestätigte sich das erste „Klischee“: Wirklich alle, ausnahmslos, waren sehr zuvorkommend und haben mir geholfen wo sie konnten. Von den Sicherheitsleuten und Flugbegleitern bis zu einem netten Ehepaar. Sie alle waren hilfsbereit als ich sie gestresst anredete „Wo muss ich denn hin?“, „Bin ich richtig ?“ und „Wo ist mein Gate ?“ – ich wollte meinen Anschlussflug auf keinen Fall verpassen.
Nur 20 Minuten nachdem ich das richtige Gate erreichte, ging es weiter in den nächsten Flieger nach Edmonton.
Der zweite Flug war wesentlich turbulenter als der erste – doch auch hier kam ich heil in Edmonton an. Ich suchte mir ein Taxi und erreichte das Hostel. Auch in der Stadt wird keine Ausnahme gemacht: Das Personal ist super freundlich, die Zimmer sauber und ich fühle mich wohl. Na ja, also soweit man sich eben nach langen Flügen und in einer völlig falschen Zeitzone eben wohl fühlen kann. Immerhin liegt Toronto sechs Stunden und Edmonton ganze acht Stunden hinter der deutschen Zeit.

Morgen geht es mit dem Bus weiter, bis ich endgültig mein „neues Zuhause“ für die nächsten drei Monate erreiche.
Ich kann es kaum erwarten, werde immer nervöser und aufgeregter und halte euch hier natürlich auf dem Laufenden!

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